Aufklärung
Papa, wie bin ich auf die Welt gekommen ?
Na gut mein Sohn, irgendwann hätten wir dieses Gespräch
führen müssen: Der Papa hat die Mama in einem "chatroom" für
"Sado-Maso" kennengelernt.
Später haben der Papa und die Mama sich in einem "cyber
café" getroffen und, auf der Toilette hat die Mama ein Paar "
downloads " von Papas "memory stick" gemacht. Als der Papa
dann fertig für das "uploaden" war, merkten wir plötzlich daß
wir keine "firewall" installiert hatten.
Leider war es schon zu spät um "cancel" zu klicken und
neun Monate später hatten wir den "pop-up" auf unserem
"Desktop".
Das Geschlecht der Computer
Ein Computerexperte, der mal zur See gefahren war, wusste:
Schiffe sind immer weiblich. Er fragte sich, welchen
Geschlechts Computer seien?
Um diese Angelegenheit zu klären, stellte er zwei
Expertengruppen zusammen. Die eine bestand aus Frauen, die
andere aus Männern. Jede Gruppe sollte eine Empfehlung
erarbeiten und vier Gründe für ihre Entscheidung nennen.
Die Gruppe der Frauen entschied, dass Computer einen
männlichen Artikel erhalten sollten, denn:
- Wenn man von ihnen etwas will, muss man sie
anmachen
- Obwohl sie eine menge Daten speichern, sind sie oft
ratlos.
- Sie sollen helfen, Probleme zu lösen, aber die halbe
Zeit sind sie selbst das Problem.
- Sobald man sich für ein Exemplar entschieden hat,
stellt man fest, dass man, hätte man noch ein bisschen
gewartet, ein viel besseres Modell haben können.
Die Männer entschieden, dass Computer weiblich sein
müssten, denn:
- Nur ihr Schöpfer versteht ihre innere Logik.
- Die Sprache, in der sie mit ihresgleichen reden, ist
unverständlich für alle anderen.
- Selbst kleinste Bedienungsfehler werden im
Langzeitspeicher abgelegt, um bei Gelegenheit wieder
erwähnt zu werden.
- Sobald man sich für ein Modell entschieden hat, stellt
man fest, dass jeden Monat ein halbes Gehalt für das
Zubehör daraufgeht.
Das Problem ist nicht gelöst.
Linux-Lamer
Magst du Linux?
Bist du ein Lamer?
Dann kannst du jetzt auch ein Linux-Lamer werden!
Es ist ganz einfach!
Befolge nur die
Linux-Lamer-Gesetze
Bezeichne dich als "Profi". In Steigerungsform "Computer-Profi" und
falls du besonders lame klingen willst "EDV-Profi".
Lass dir einen Schnauzbart wachsen.
Interessiere dich für Betriebssysteme, und entwickle tiefe religiöse
Gefühle wenn es darum geht welches Betriebssystem DU benutzt.
Betrachte dich als Kreuzritter in der epischen Schlacht gegen das
absolut Böse. Das Überleben der Menschheit steht auf dem Spiel!
Rede in jeder Situation von "kernel", "shell", "x-term" und "open
source", insbesondere auf Partys und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Das ermöglicht es dir zu beeindrucken und für einige Sekunden zu
brillieren, auch wenn sich der Mehrzahl deiner Zuhörer vor
Peinlichkeit die Fußnägel aufrollen.
Schwöre auf kryptische und unbenutzbare Programme wie vi, emacs,
gnuplot, x-wix etc. Falls das jemand belächelt, sage diese Programme
seien "mächtig".
Habe starke Meinungen. Lautstarkes Geschwätz, anderen ungefragt ins
Gesicht geblasen, gibt dir Recht.
Benutze ausschließlich Shareware und Freeware, vornehmlich Lebenswerke
skandinavischer Gummizelleninsassen. Fiebere zusammen mit einer großen
Fangemeinde sehenssüchtig der neuesten Version entgegen und krieche
Software und Programmierer gleichermaßen in den A.
Glaube an das "Anti-Occams-Razor"-Prinzip: Von zwei Programmen die den
gleichen Zweck erfüllen ist immer jenes das 'bessere' welches länger
zu lernen, schwieriger zu installieren und unangenehmer zu benutzen
ist.
Verwende die Shell. Vertrete dogmatisch die Meinung, die Shell sei
jeder anderen Art einen Computer zu bedienen überlegen. Lerne jedes
hieroglyphische Kommando und versuche andere damit zu beeindrucken.
Auch in 50 Jahren werden Computer nur mit Befehlen wie "tar -xvf
bullshit" richtig zu bedienen sein.
Benutze Skriptsprachen. Alle Probleme für die Computer notwendig sind
werden am professionellsten durch aufgeblasene, langsame und
fehleranfällige Skriptschlachten gelöst.
Lese Foren und Newsgroups und beteilige dich an Diskussionen über
Linux. Predige mit missionarischem Eifer für die Verkündung des Linus,
denn du bist erleuchtet. Gelobe geistige Armut, Gehorsam und ewige
Betriebssystemkeuschheit. Pilgere mindestens einmal in deinem Leben zu
einem Linux-Kongress.
Mache es dir zum Lebensinhalt, "fvwm" einzurichten, "Filesysteme zu
mounten" und "sendmail" zu konfigurieren. Dabei ist es von
untergeordneter Bedeutung, ob diese jemals benutzt werden. Behaupte
trotzdem standhaft vor Kollegen, dies alles sei "unverzichtbar".
Beglücke jeden in Emails und Forumsbeiträgen mit lustigen Zitaten aus
"Star Trek", "Herr der Ringe" sowie "Per Anhalter durch die Galaxis".
Gleichgesinnte werden sich freuen, dass auch DU geistig in der
Pubertät stecken geblieben bist.
Baue in deinem Ein-Personen-Haushalt ein Linux-Netzwerk mit mehreren
Rechnern auf. Die Faszination, einen Computer durch einen anderen
fernzusteuern, entspricht der kindlichen Begeisterung einer
elektrischen Spielzeugeisenbahn und wird dir über viele einsame
Stunden hinweghelfen.
Bereichere das Internet mit einer Lynx-kompatiblen Webseite, auf der
Bilder von dir selbst, deiner Exfrau und dem Linux-Maskottchen zu
finden sind. Sorge dafür, dass Verweise auf diese wichtigen
Informationen richtig in Internet-Suchmaschinen eingetragen sind.
Vergiss den Web-Counter nicht.
Gebe dich wissenschaftlich. Lasse bei anderen den Eindruck entstehen,
dass du Computer und Linux für komplizierte informatische Probleme
einsetzt. Nicht funktionierende Drucker und flimmernde Bildschirme
sind dabei lediglich ein "Konfigurationsproblem".
Bekämpfe jeden Versuch Computer zu vereinfachen und deren Bedienung zu
erleichtern. Denn wenn das eintritt, bist du sofort kein "Profi" mehr.
Falls das alles nicht klappt, werde zum "Propheten des Untergangs".
Verbreite überall die depressive Philosophie "alles war früher besser"
oder "es herrscht kein Idealismus mehr, jeder strebt nur noch nach
Profit".
Das war doch nicht schwer, oder?
Hunderttausende haben es vor dir geschafft!
Viel Glück!!!